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Entdecken Sie unsere Kulturlandschaft Havelobst
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Seit über 100 Jahren sind das Havelland und die Stadt Werder (Havel) eng verbunden mit dem Obstanbau. Ausgehend von den ersten Obstplantagen und Weinbergen der Zisterzienser Mönche des Klosters Lehnin, entwickelte sich die Region um Werder im 19. Jahrhundert zum „Obst- und Gemüsegarten“ der nahe gelegenen Metropole Berlin. Einen vorübergehenden Einbruch erfuhr die Kulturlandschaft Havelobst nach 1990 durch Rodung und Brachfallen vieler Obstanbauflächen. Schnell besann man sich jedoch wieder auf die Tradition der Region. Dafür steht nicht nur das Werderaner Baumblütenfest, auch das „Obst aus Werder“ hat sich wieder zu einem überregionalen Begriff entwickelt. |
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Um die alte Kulturlandschaft im Süden und Westen der Stadt Werder wieder erlebbar zu machen, wurde in den vergangenen Jahren der „Panoramaweg Werderobst“ angelegt. Der Weg verbindet die vielen Sehenswürdigkeiten der Region miteinander und erstreckt sich von Petzow (mit Schloss, Schinkelkirche und Lennépark) entlang des Glindower Sees, vorbei an den Glindower Alpen und dem Ziegeleimuseum in Glindow, über die Plantagen und Obsthöfe bis zum Lilienthaldenkmal auf dem Derwitzer Mühlenberg. Vom 15 Kilometer langen „Panoramaweg Werderobst“ erschließt sich dem Erholungssuchenden zu beiden Seiten die ganze Pracht der historischen Kulturlandschaft. |
Von den Höhen des Fuchs- bzw. Telegrafenberges und des Karfun-kelberges kann der Besucher den Blick über weitläufige Obstflächen und die herrliche Havelseenlandschaft schweifen lassen. Direkt am Weges-rand kann eine nach historischen Vorbildern neu angelegte Etagen-obstfläche und eine Obstwiese genau so bewundert werden, wie eine der größten zusammenhängenden Süßkirschenanlagen Deutschlands. |
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Eine Beschilderung entlang des Panoramaweges informiert nicht nur über die Sehenswürdigkeiten, sondern leitet auch zu den direkt vermarktenden Betrieben der Region. An vielen Stellen kann der Besucher das ganze Jahr über heimische Produkte kaufen und zu einer kleinen Rast einkehren, aber auch saisonal Obst selbst pflücken oder direkt vom Feld beim Erzeuger kaufen. |
Finanziert wurde der Panoramaweg über parallel laufende Flurneuordnungsverfahren, die aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft und des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt- und Verbraucher-schutz gefördert wurden, sowie durch die Stadt Werder (Havel). Lassen Sie sich auf die Kulturlandschaft ein und genießen Sie diese Landschaft entlang des Panoramaweges entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad. |
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